Problemlösung zum Bildungsnotstand Lehrermangel

Die Erfindung (soziale Innovation)
Problemlösung zum Bildungsnotstand Lehrermangel

Ein 3 bis 5-jähriges Bildungsmodell, bis wieder genug Lehrer(innen) vorhanden sind.

Es werden so viele Unterrichtsstunden in eine außerschulische Kreativwerkstatt ausgelagert, bis bei gleichbleibender Lehrer(innen) Zahl der Lehrermangel beseitigt ist. In geeigneten Klassen werden beispielsweise 28 statt 34 Stunden in der Woche unterrichtet. Ein ganzer Unterrichtstag mit 6 UStd wird ausgelagert.

Aus einem anderen Blickwinkel betrachtet bekommen Schüler für ausfallenden Unterricht Bildungsgutscheine, die in außerschulischen Kompetenzzentren in Dualer Partnerschaft (Schule-Wirtschaft) eingelöst werden. 

Teile des MINT Unterrichts, der Bereich Übergang Schule-Beruf/Studium und Zukunft der Arbeitswelt könnten außerschulich unterrichtet werden. Besonders wichtig ist das entdeckende Lernen in zukuntsweisenden Themenfelder und die praxisbezogene Anwendung von Wissen und Soft Skills der Schüler(innen).

Lehrplanziele sind

  • Probleme erkennen oder neue Ideen einbringen
  • Lösungskonzepte entwickeln  (problemlösende Kreativität)
  • Umsetzen der Lösungskonzepte  (Schülerfirmen, Start up’s) 
  • Soziale Innovationen (von der Idee bis zur Umsetzung)
  • Bildung 4.0 und Arbeit 4.0 erschließen

 

Umsetzung am Beispiel Handwerk
Um mehr Auszubildende für das Handwerk zu bekommen werden die überbetrieblichen Lehrgänge (ÜbL) aufgestock. Hinzu kommt eine außerschulische Kreativwerkstatt, die von geeigneten pensionierten Lehrer(innen) und von sogenannten Seiteneinsteigern (spezielle Kompetenzen) projektbezogen durchgeführt werden. Es dient der Aufwertung der Praktikas mit individueller Förderung. Erste Gespräche laufen mit der bundesweiten Bäckerinnung. Herr Torkel ist als pensionierter Schulleiter bereit, eine überregionale staatliche Kreativwerkstatt zu leiten.

Weitere anerkannte Duale Partner sind z.B. IHK’s und anerkannte private Bildungsträger wie der Ruhrkohle AG in Essen (Lehrlingsausbildung) und das Netzwerk der VHS.

Modellprojekte,wie das am Berufskolleg von Herrn Torkel erfolgreich erprobte und inzwischen in verschiedene Bundesländer übertragene Modell „Juniorschule (Lernen ohne Lehrer)“ dienen der Persönlichkeitsentwicklung und unterstützen die Personalsituation.

Finanzierung
Die Finanzierung erfolgt aus dem Lehrerhaushalt, den vorhandenen Fördertöpfen und Spenden.